Avek Foam international
Testmethoden

Schaum kann - je nach der letztendlich gewünschten Anwendung - in zahlreichen Ausführungen und Qualitäten hergestellt werden. Die physikalischen Eigenschaften des PUR-Schaums lassen sich an Hand mehrerer Messverfahren übersichtlich definieren. AVEK steht ein kompaktes, aber komplett ausgerüstetes Testlabor zur Verfügung. Aus jeder erzeugten Charge wird eine Probe entnommen, die dann im Sinne der ISO-Normen getestet wird. Auf diese Weise garantiert AVEK Ihnen, dass der Schaum allen vorher festgelegten Anforderungen und Normen entspricht.

Dichte (=Raumgewicht) /
ISO 845

Unter Dichte versteht man die Massenmenge, ausgedrückt in kg pro Kubikmeter. AVEK stellt Schaum in Dichten von 18 kg / m³ bis 55 kg / m³ her. Die Dichte ist vor allem für die Langlebigkeit des Schaums maßgeblich.

 

 

Eindrückhärte / ISO 2439

Die Eindrückhärte deutet vor allem auf den Widerstand, d.h. die zum Zusammendrücken benötigte Kraft, hin. Die Bezeichnung der Schaumklasse von AVEK beinhaltet ein Indiz für die Härte (Z = weich, M = medium, H = hart, ZH = sehr hart). Die Härte wird in Newton gemessen. Der am meisten eingehaltene Maßstab für die Härte ist die Kraft, die benötigt wird, um den Schaum 30 Sekunden lang um 40 Prozent einzudrücken.

Stauchhärte / ISO 3386

Der Begriff Stauchhärte hängt gewissermaßen mit der Eindrückhärte zusammen. Man arbeitet mit kleineren Probeblöcken (10 x 10 x 5 cm), die zu 40 Prozent zusammengedrückt werden. Die dafür benötigte Kraft wird abgelesen sobald die 40 Prozent des Zusammendrückens erreicht sind. Die Stauchhärte wird in kPa (=Zahl Newton / m²) gemessen.

Bruchdehnung und Zugfestigkeit / ISO 1798

Bruchdehnung und Zugfestigkeit sind zwei Begriffe, die miteinander verwandt sind. Über eine Stanze werden spezial geformte Proben erstellt. Der bis zum Riss der Probe gemessene Dehnwert gilt als Maßstab für die Bruchdehnung. Die dafür benötigte Kraft nennt man die Zugfestigkeit (in kPa).

Elastizität / ISO 8307

Diese Produkteigenschaft wird gemessen, indem man eine Kugel oder einen Pendel aus einer bestimmten Höhe gegen den Schaumklotz aufprallen lässt. Die Höhe des Rücksprungs der Kugel im Verhältnis zu der ursprünglichen Fallhöhe nennt man den 'Rebound'-Faktor.

Drückverformungsrest / ISO 1856

Für diesen Test werden Schaumstoffblöcke für die Dauer von 22 Stunden bei einer Temperatur von 70 ° Celsius zu 50 % eingedrückt. Anschließend wird für eine Dauer von 30 Minuten beobachtet, inwieweit die Blöcke ihre ursprüngliche Form zurückerlangen. Danach wird gemessen, welcher prozentuale Höhenverlust vorliegt.

Dynamische Ermüdung / ISO 3385

Zunächst wird die Härte der Testblöcke gemessen. Dieselben Testblöcke werden danach von einem Stempel 80.000 mal zu 50 Prozent zusammengedrückt. Nach einer 30-minütigen Pause wird die Härte nochmals gemessen. Der Prozentsatz der Abnahme der Härte gilt als Maßstab für die Ermüdung (DIN 53574).